Aufgrund ihres geringen Eigengewichts und ihrer überzeugenden Dämmwerte eignen sich Sandwichpaneele für zahlreiche Anwendungen, wie etwa Bürogebäude, Produktionshallen, Logistikzentren oder landwirtschaftliche Gebäude.
Mit hervorragenden U-Werten von bis zu 0,111 W/(m2K) lassen sich Sandwichpaneele mit PIR-Dämmkern mit nicht brennbaren Paneelen mit Mineralfaserkern kombinieren. Sie sichern sich dadurch die Vorteile aus beiden Produktwelten, je nach Anforderung an den Brandschutz, die Statik und den Schallschutz für Ihre Gebäudehülle.




Die Oberflächenprofilierungen von Sandwichpaneelen unterscheiden sich oft nur im Millimeterbereich. Dennoch können hier mit kleinen Unterschieden bereits sehr verschiedene Wirkungen erzielt werden. Je nach Lichteinfall entsteht eine Optik, die von flächig über Nadelstreifen bis hin zu einer klaren Rasterung reicht.
Die Bauweise mit Sandwichelementen ohne sichtbare Befestigung erlaubt eine ästhetisch anspruchsvolle Fassadengestaltung. Sowohl bei vertikaler als auch horizontaler Anordnung der Paneele schaffen Sie durch den Verzicht auf sichtbare Verschraubungen saubere und elegante Fassaden.
Und dank hervorragender Produkteigenschaften ganz ohne dabei auf eine ausgezeichnete Wärmedämmung zu verzichten.
Sandwichpaneele mit verdeckter Befestigung – eine rundum wirtschaftliche und optisch überzeugende Lösung!

Auch bei der Farbgestaltung kommt es darauf an, die Wahl der Lösung auf die Umgebungsbedingungen anzupassen. Um ein extrem hochwertiges und zugleich beständiges Ergebnis von langer Lebensdauer garantieren zu können, werden sämtliche Farblacke mehrschichtig aufgetragen und optimal auf die jeweilige Oberflächenstruktur abgestimmt. In jedem Fall wählen Sie aus einer faszinierenden Vielfalt an Farben und Möglichkeiten.
Gerne beraten wir Sie in Bezug auf die optimale Farbwahl und deren wirtschaftliche Applikation. Sprechen Sie uns darauf an!
Entdecken Sie jetzt die große Farbauswahl unserer Sandwichpaneele im Produkt-Finder:
Wandpaneele mit PIR-Dämmkern erreichen deutlich bessere U-Werte bei geringerer Kerndicke und sind die wirtschaftlichere Wahl, wenn keine besonderen Brandschutzanforderungen bestehen. Mineralwolle-Paneele sind nicht brennbar und kommen überall dort zum Einsatz, wo die Planung erhöhte Anforderungen an den Brandschutz stellt, etwa bei bestimmten Gebäudeklassen oder Nutzungen mit erhöhtem Gefährdungspotenzial. Beide Dämmstoff-Systeme lassen sich in einem Projekt kombinieren, um die jeweiligen Stärken gezielt einzusetzen.
Die Anforderungen an den Brandschutz ergeben sich aus der jeweiligen Landesbauordnung, der Gebäudeklasse und der geplanten Nutzung. Für viele Industrie- und Gewerbebauten reichen Wandpaneele mit PIR-Kern aus, die nach EN 13501-1 in Klasse B eingestuft sind. Bei Gebäuden mit erhöhten Brandschutzauflagen, etwa ab bestimmten Gebäudehöhen oder bei Sonderbauten, sind nicht brennbare Baustoffe der Klasse A2 vorgeschrieben – hier kommen Paneele mit Mineralfaserkern zum Einsatz. Die konkrete Anforderung sollte im Zuge der Baugenehmigungsplanung mit dem zuständigen Brandschutzsachverständigen abgestimmt werden.
Mit PIR-Dämmkern erreichen Wandpaneele U-Werte von bis zu 0,111 W/(m²K), abhängig von der gewählten Kerndicke. Damit lassen sich selbst anspruchsvolle energetische Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetz mit vergleichsweise schlanken Wandaufbauten erfüllen. Für Nichtwohngebäude ist der GEG-Nachweis nach dem Referenzgebäudeverfahren Pflicht. Für die Nachweisführung stehen zertifizierte Produktdatenblätter mit geprüften Wärmedurchgangskoeffizienten zur Verfügung.
Sandwichelemente als Wandpaneele sind für ein breites Spektrum an Nutzungen geeignet: Büro- und Verwaltungsgebäude, Produktions- und Logistikhallen, landwirtschaftliche Gebäude sowie Sonderbauten mit spezifischen Anforderungen an Brandschutz oder Thermik. Die freie Kombinierbarkeit von Kernmaterial, Profilierung und Farbe macht sie zu einem flexiblen System für unterschiedliche gestalterische und technische Vorgaben.
Wandsandwichpaneele sind in verschiedenen Oberflächenprofilierungen erhältlich, von feiner Mikrolinierung bis hin zu Trapezprofilierung. Die Fassadenarchitektur ist in horizontaler oder vertikaler Anordnung realisierbar. Kombiniert mit einer Auswahl aus dem gesamten RAL-Farbraum sowie einer Vielzahl an Sonderfarben lassen sich individuelle Gestaltungsvorgaben, etwa aus einem Corporate Design, präzise umsetzen. Je nach Anforderung lässt sich in der Fassadengestaltung mit Sandwichpaneelen aus einer Vielzahl an Beschichtungen mit unterschiedlicher Oberflächenwirkung und Beständigkeit wählen.
Bei Paneelen mit verdeckter Befestigung sind die Befestigungselemente von außen nicht sichtbar. Das ermöglicht eine fugenberuhigte Fassadenansicht ohne sichtbare Verschraubungen. Planerisch ist diese Ausführung überall dort sinnvoll, wo die Optik der Gebäudehülle gestalterisch im Vordergrund steht, also etwa bei Bürogebäuden, Showrooms oder repräsentativen Gewerbebauten. Die verdeckte Befestigung ist sowohl bei vertikaler als auch bei horizontaler Paneelanordnung möglich.
Ja. Sandwichpaneele können in Projekten eingesetzt werden, die nach DGNB, LEED oder BREEAM zertifiziert werden. Grundlage für die Nachweisführung sind Umweltproduktdeklarationen (EPD) nach EN 15804, die von den jeweiligen Herstellern ausgestellt werden. Wir unterstützen bei der Beschaffung der relevanten Dokumente für Ihr nachhaltiges Bauvorhaben.