Glossar

Sandwichelemente

Sandwichelemente sind selbsttragende Dach- und Wandbauteile, die aus zwei metallischen Deckschalen und einem schubsteif verbundenen Dämmkern bestehen. Die Deckschalen bestehen überwiegend aus bandverzinktem oder bandlegierverzinktem Stahlblech nach DIN EN 10346 mit organischer Beschichtung nach DIN 55634-1, alternativ aus Aluminium oder nichtrostendem Stahl, mit Blechdicken zwischen 0,40 mm und 0,75 mm. Als Kern kommen Mineralwolle (Rohdichte ca. 70 bis 125 kg/m³) oder PIR-Hartschaum (Rohdichte 38 bis 45 kg/m³) zum Einsatz.

Herstellung und Abmessungen

Sandwichelemente werden in Anlagen in kontinuierlicher Fertigungsweise produziert, wobei die oberflächenveredelten Bänder profiliert und der Kern eingeschäumt oder eingelegt und verklebt wird. Übliche Breiten liegen zwischen 1.000 mm und 1.200 mm, Dicken von 40 mm bis 300 mm.

Zulassungen und Kennzeichnung

Selbsttragende Sandwichelemente unterliegen der DIN EN 14509 und müssen über eine CE-Kennzeichnung sowie Leistungserklärung verfügen. Tragende Sandwichelemente fallen unter eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) des Typs Z-10.4-XXX. Elemente mit verdeckter Befestigung sind in Produktlisten meist mit "VB" gekennzeichnet.

Verbindungen und Befestigungen sind für vorwiegend ruhend beanspruchte Situationen ausgelegt; Schrauben bei Witterungseinfluss müssen aus nichtrostendem Stahl bestehen. Leichte Verformungen der oberen Deckschale im Bereich der Verschraubungen sind systembedingt..

Hier geht es zu den Produkten Sandwichpaneel Dach und Wand.

Mehr Informationen zu Sandwichpaneelen für die Wand und Sandwichpaneele für das Dach.

Siehe auch Montage von Sandwichelementen.

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