Im Leichtmetallbau kommen als Wärmedämmstoffe hauptsächlich Mineralwolle (MiWo) sowie Hartschaumstoffe auf Basis von Polyurethan (PUR) und Polyisocyanurat (PIR) zum Einsatz. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von den spezifischen Anforderungen an Brandschutz, Wärmeschutz und Konstruktionsdicke ab.
Mineralwolle (MiWo)
Mineralwolle ist in DIN EN 13162 definiert und gilt als nichtbrennbarer Baustoff der Klasse A nach DIN 4102-1 bzw. A1 nach DIN EN 13501-1. Sandwichpaneele mit Mineralwollekern erreichen in der Regel die Brandschutzklasse A2-s1, d0. Sie werden bevorzugt eingesetzt, wenn hohe Brandschutzanforderungen bestehen. Im Leichtmetallbau kommen wasserabweisend eingestellte (hydrophobierte) Mineralwollen zum Einsatz. Typische Anwendungstypen sind DAD-dk für zweischalige Dachkonstruktionen und WAB für zweischalige Wandkonstruktionen nach DIN 4108-10. Die Wärmeleitfähigkeit (λ) liegt in Metall-Sandwichelementen typischerweise zwischen 0,038 und 0,045 W/(m·K), in Kassettenkonstruktionen bei 0,035 W/(m·K). Offene Ränder von Sandwichelementen mit Mineralwollekern sind während der Bauzeit vor Niederschlägen zu schützen.
Polyurethan (PUR) und Polyisocyanurat (PIR)
PUR und PIR sind in DIN EN 13165 definiert und eignen sich besonders für schlanke, wärmeeffiziente Konstruktionen mit moderaten Brandschutzanforderungen. Sandwichpaneele mit PIR- oder PUR-Dämmkern erreichen in der Regel die Brandschutzklasse B-s2, d0. PUR erreicht in Metall-Sandwichkonstruktionen eine Wärmeleitfähigkeit (λ) zwischen 0,018 und 0,025 W/(m·K) und bietet damit deutlich bessere Dämmwerte bei geringerer Einbaudicke als Mineralwolle. PU-Füllschaum kann je nach brandschutztechnischen Anforderungen als schwerentflammbarer Anschlussdämmstoff eingesetzt werden.
Zu unseren Produkten Sandwichpaneele mit Dämmkern aus PIR oder Miwo.