Glossar

Schallschutz

Schallschutz umfasst Maßnahmen zur Schallvermeidung und -dämmung, wie Luftschalldämmung, Körperschalldämmung und Schallabsorption.

Dieses Thema ist in zwei grundsätzliche Bereiche unterteilt:

Primärmaßnahmen:
… sollen die Schallentstehung so weit wie möglich verhindern.

Sekundärmaßnahmen:
… sollen die Übertragung eines Schalls von der Quelle zum Hörer vermindern. 

Wenn Hörer und Schallquelle sich nicht im gleichen Raum befinden, handelt es sich je nach Schallanregung um Maßnahmen zur

  • Luftschalldämmung oder
  • Körperschalldämmung.

Befinden sich Hörer und Schallquelle im gleichen Raum, so handelt es sich um Maßnahmen zur 

  • Schallabsorption.

Der Schallschutz im Leichtmetallbau muss die Bestimmungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und die TA Lärm berücksichtigen, insbesondere bei gewerblichen und industriellen Anlagen. Die DIN 4109 bietet zusätzliche Hinweise zur Planung. 

Faserdämmstoffe wie Mineralwolle haben einen positiven Einfluss auf das Schalldämmmaß, wie etwa bei Akustikpaneelen und -profilen oder bei einem Aufbau mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF). Eine VHF kann den Schallschutz einer unbekleideten Wand um bis zu 14 dB(A) verbessern.

Siehe auch Akustik/Gelocht/Perforiert.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie in unserer Produkt-Info Akustiklochung – Perforierte Produkte im Dach- und Wandaufbau zum Download als PDF-Datei.

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