Glossar

Leichtmetallbau

Der Leichtmetallbau (auch Metallleichtbau genannt) ist eine Bauweise für Dach- und Wandkonstruktionen, die vorwiegend im modernen Wirtschaftsbau zum Einsatz kommt, z. B. bei Industriehallen, Lagerhallen, Logistikzentren und Bürogebäuden. Die verwendeten Bauelemente bestehen aus dünnwandigen, oberflächenveredelten Blechen aus korrosionsgeschütztem Stahl, nichtrostendem Stahl oder Aluminiumlegierungen.

Typische Produkte des Leichtmetallbaus sind Trapezprofile, Wellprofile, Kassettenprofile, Stehfalz- und Kantprofile sowie Sandwichelemente. Einschalilge Profile sowie die Deckschalen von Sandwichpaneelen werden in kontinuierlichen Rollformanlagen kaltgeformt und zeichnen sich durch ein günstiges Verhältnis von Eigengewicht zu Tragfähigkeit aus.

Charakteristisch für den Leichtmetallbau sind eine einfache konstruktive Ausbildung, eine schnelle und nahezu witterungsunabhängige Montage sowie hohe Wirtschaftlichkeit. Bei Planung und Ausführung sind bauphysikalische Anforderungen an Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz und Luftdichtheit zu berücksichtigen.

Normativer Rahmen für die Bemessung und Ausführung sind insbesondere DIN EN 1993-1-3 (Eurocode 3) sowie die Fachregeln des IFBS.

Siehe auch U-Wert und Brandschutz.

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