Ein Querstoß ist ein Stoß quer zur Verlegerichtung von Profiltafeln oder Sandwichelementen, bei dem zwei Elemente stirnseitig aneinanderstoßen. Grundsätzlich stellt jeder Querstoß eine potenzielle Schwächung der Regensicherheit der Außenhaut dar, besonders bei geringen Dachneigungen.
Querstöße sind unvermeidbar oder konstruktiv sinnvoll, wenn Dachabmessungen die maximale Liefer- oder Transportlänge überschreiten, beengte Montagebedingungen kürzere Tafellängen erfordern, temperaturbedingte Längenänderungen der Profiltafeln ermöglicht werden müssen oder Dacheinbauten wie Lichtkuppeln oder Rauchabzugsanlagen vorhanden sind. Auch an quer zur Profilierung verlaufenden Gebäudefugen sind Querstöße planmäßig vorzusehen. Mehrere Querstöße in Profilrichtung sollten vermieden werden.
Querstöße werden planmäßig nicht zur Übertragung von Querkräften oder Biegemomenten ausgeführt und sind grundsätzlich an einem Auflager der Profiltafeln anzuordnen. Die Überdeckungslänge und erforderliche Dichtungsmaßnahmen hängen von Profiltyp, Einbausituation und Dachneigung ab.
Profilspezifische Anforderungen zu Überdeckungsmaßen, Befestigung und Dichtung sind in den jeweiligen Einträgen beschrieben:
Siehe auch Dichtungsmassnahmen im Leichtmetallbau.
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