
Als vorgehängtes, hinterlüftetes Fassadensystem schafft PRO+ das Zusammenspiel zwischen technischem Anspruch und klarer Architektur. Die Sidings punkten mit verdeckter Befestigung und durchdachten Zusatzkomponenten. Das flächenbündige Gesamtsystem überzeugt mit passenden Attika- und Sockelanschlüssen, Querstößen und Eckausbildungen in verschiedenen Varianten.
Das PRO+ Siding-System ermöglicht variable Deckbreiten von 250–600 mm bei einer maximalen Länge von 8m. Der Fugenstoß kann sowohl als Nullfuge oder als Schattenfuge ausgeführt werden. Die Siding-Module sind in verschiedensten Farben in Stahl oder Aluminium erhältlich – auch aus nahezu vollständig recycelten Materialien.
Mit dem PRO+ Fassadensystem erzielen Architekten, Verleger und Bauherren gleichermaßen das, was sie sich wünschen:
Eine nachhaltige und flexible Fassadengestaltung – bei
minimalem Montageaufwand und maximaler Wirtschaftlichkeit.


Im Vergleich zu herkömmlichen Fassadensystemen können Sie mit dem cleveren PRO+ Click-System bis zu 80 % an Haltern einsparen und verringern damit den Materialaufwand und die Montagearbeiten erheblich. Ein hoher Vorfertigungsgrad der Module, reduzierte Montagekomponenten sowie steckbare und leicht demontierbare Module sorgen für einen reibungslosen und zeitreduzierten Bauablauf.
Mit PRO+ PV werden Architekten, Bauherren und Verleger zu Vorreitern einer nachhaltigen Bauweise. PV-Module lassen sich flexibel mit PRO+ Siding und PRO+ Green flächenbündig kombinieren und tragen so zu einem besonders zukunftsweisenden, ästhetischen Erscheinungsbild bei.
Der wesentliche Vorteil einer senkrechten PV-Fassade ist zudem eine tageszeitliche und saisonale Optimierung der Stromproduktion und damit eine bedarfsgerechtere Stromversorgung, wodurch ein erhöhter Autarkiegrad des Gebäudes erzielt werden kann.

Während Dachanlagen mittags ihren Leistungspeak haben, kann eine PV-Fassade – je nach Ausrichtung – den Sonnenverlauf besser nutzen und höhere Erträge erzielen. Ihre vertikale Ausrichtung ermöglicht auch im Winter konstante Energiegewinnung. Als funktioneller Teil einer VHF profitieren sie zudem von der Hinterlüftung der Paneele, wodurch Ertragseinbußen durch Hitzestau vermieden werden. Da sie bestehende Flächen nutzen, bieten sie eine platzsparende und effiziente Lösung für nachhaltige Energiegewinnung.
Mit PRO+ ist es ohne Systemwechsel möglich, alle Anforderungen an eine moderne Gebäudehülle zu vereinen. PRO+ Green bringt die Fassadenbegrünung der Zukunft auf ein neues Level.
PRO+ Green vereint Gebäudeschutz und Nachhaltigkeit: Begrünte Fassaden sind natürliche Klimaanlagen und verbessern nachweislich das Mikroklima. Gleichzeitig dient das Modulsystem als Lärm- und Hitzeschutz, sowie zur Wärmedämmung und trägt so zur Einsparung der CO2-Emission bei. Die PRO+ Fassadenbegrünung ist zudem klar vom Gebäude getrennt und vermeidet somit Substanzschäden durch Feuchtigkeit.

Die Grundlage von PRO+ Green bilden Aluminium-Sidings, auf denen ein mehrlagiges, wasserdichtes Fließmaterial befestigt wird. Dieses verfügt neben der integrierten Bewässerung über kleine Taschen, in welche die Pflanzen eingesetzt werden. Bei der Bestückung ist eine individuelle Pflanzenauswahl aus über 250 verschiedenen Sorten möglich, so dass sich neben einfachem, zurückhaltenden Grün auch aufregende Pflanzbilder mit vielen Farben und Blüten gestalten lässt – bis hin zur Integration von Firmensignets.
Bei herkömmlichen Siding-Systemen werden die Module über Halter und Rasterleisten an der Unterkonstruktion befestigt. PRO+ ersetzt diesen Aufbau durch U-Halter und ein durchgehendes Modulrohr, das exakt auf die Geometrie der Module abgestimmt ist und in das die Module direkt über das Click-System eingeklickt werden. Dadurch lassen sich im Vergleich zu herkömmlichen Fassadensystemen bis zu 80 % der Halter einsparen, was den Materialaufwand erheblich reduziert und eine schnelle, leicht demontierbare Montage ermöglicht.
Siding PRO+ ist in Stahl oder Aluminium erhältlich. Stahl ist wirtschaftlicher und robust und wird daher bevorzugt im Industriebau eingesetzt, während Aluminium hochwertiger und bei nachträglichen Änderungen leichter anzupassen ist, was es vor allem für den Wohn- und Objektbau attraktiv macht.
Jeder Haltepunkt durchdringt die Gebäudehülle und stellt damit potenziell eine Wärmebrücke dar. Da das PRO+ Click-System bis zu 80 % weniger Halter benötigt, reduziert sich die Anzahl dieser Wärmebrücken erheblich, was sich direkt positiv auf den U-Wert und damit die Energieeffizienz der gesamten Fassade auswirkt.
Während PV-Anlagen auf dem Dach ihren Leistungspeak vor allem mittags erreichen, kann eine PV-Fassade je nach Ausrichtung den Sonnenverlauf über den Tag hinweg besser nutzen und so zu einer bedarfsgerechteren Stromversorgung beitragen. Die vertikale Ausrichtung ermöglicht zudem auch im Winter eine konstantere Energiegewinnung.
Grundsätzlich lassen sich PV-Module verschiedener Hersteller mit dem System kombinieren, allerdings nur, wenn diese bauaufsichtlich für den Fassadeneinsatz zugelassen sind. Nur mit einem zugelassenen PV-Modul entsteht ein insgesamt zugelassenes Gesamtsystem.
Das PV-Modul übernimmt bei PRO+ PV die Funktion eines Sidingelements und ist damit funktionaler Teil der vorgehängten, hinterlüfteten Fassadenkonstruktion (VHF). Dadurch wird ein Hitzestau hinter dem Modul vermieden, der sonst zu Ertragseinbußen führen würde. Die Hinterlüftung sorgt so für einen höheren Wirkungsgrad als bei aufgeständerten Systemen ohne Luftzirkulation.
Die PRO+ Fassadenbegrünung ist klar vom Gebäude getrennt, sodass keine Substanzschäden durch Feuchtigkeit entstehen. Gleichzeitig dient sie als Lärm- und Hitzeschutz, trägt zur Wärmedämmung bei und verbessert nachweislich das Mikroklima rund um das Gebäude.