Glossar

Verlegung von Trapezprofilen auf dem Dach

Die Verlegung von Trapezprofilen muss nach den objektspezifischen Verlegeplänen erfolgen. Abweichungen davon sind mit dem Planverfasser abzustimmen und schriftlich festzuhalten. Die Profiltafeln sind lot- und fluchtgerecht zu verlegen, wobei Profilgeometrie und Baubreite erhalten bleiben müssen.

Bei wasserführenden Dach-Trapezprofilen werden die Profiltafeln so verlegt, dass der breite Gurt nach unten zeigt und die seitliche Überdeckung (Längsstoß) am schmalen Gurt aus der wasserführenden Ebene herausgehoben wird. Die Längsstoßüberdeckung muss dicht anliegend und oben liegen. Verbindungselemente im Längsstoß sind mit einem Abstand von maximal 500 mm zu setzen; zu verwenden sind dichtende, nichtrostende Verbindungselemente mit Dichtscheibe ≥ 14 mm.

Bei wasserführenden Dachschalen beträgt die empfohlene Mindestüberdeckung am Querstoß 200 mm, abhängig von der Dachneigung. Bei Dachneigungen unter 7° ist eine durchlaufende Dichtung im Längsstoß erforderlich. In Querstoßüberdeckungen von Stahlprofilen sind zusätzliche Dichtungsmaßnahmen wie Dichtbänder vorzusehen.

Jede Profiltafel ist vor Arbeitsunterbrechungen auf den Auflagern zu befestigen. Auskragende Profile sind unmittelbar nach dem Verlegen gegen Abheben zu sichern. Fehlbohrungen sind fachgerecht zu schließen. Die Mindestnennblechdicke für wasserführende Dachdeckungen beträgt 0,50 mm; bei planmäßiger Aufnahme von Dauerlasten als Tragschale mindestens 0,75 mm.

Siehe auch Doppellagen bei Trapezprofilen.

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Montagehinweise für das Verlegen von Trapezprofilen auf dem Dach mit Bezeichnungen der verbauten Bestandteile
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