Die Beschichtungsdicke gibt an, wie stark die Schutzschicht auf einem Stahlbauteil aufgetragen ist – gemessen in Mikrometern (µm). Sie ist ein zentrales Qualitätsmerkmal und bestimmt maßgeblich die Korrosionsbeständigkeit, UV-Beständigkeit und mechanische Robustheit eines Profils.
Je nach Einbauort und Nutzung gelten nach DIN 55634-1 (2025) unterschiedliche Mindestschichtdicken. Beschichtungen mit 25 µm sind für geneigte Dächer mit Neigungen zwischen 0° und 30° seit der Norm-Ausgabe 2025 z. B. nicht mehr zulässig.
Die erforderliche Beschichtungsdicke hängt eng mit der Korrosivitätskategorie des Standorts zusammen. Die DIN EN ISO 12944 unterscheidet Kategorien von C1 (sehr gering, z. B. beheizte Innenräume) bis C5 (sehr hoch, z. B. Industrieumgebungen oder Küstenlagen). Je aggressiver das Umgebungsklima, desto höher die Anforderungen an das Beschichtungssystem. Für die Schutzdauerkategorie „Very High" (VH, > 25 Jahre) schreibt die DIN 55634-1 (2025) für Außenwände mindestens 35 µm, für Dächer mindestens 50 µm vor – jeweils ab Korrosivitätskategorie C2.
Neben der reinen Schichtdicke sind drei weitere Kennwerte relevant:
Mehr zum Thema finden Sie auch in unserer Produkt-Info zu Beschichtungslösungen nach bestimmten Anforderungsbereichen zum Download als PDF-Datei.
In unserem Produkt-Finder finden Sie vielfältige hochwertige Beschichtungssysteme für höchste Anforderungen und andauernden Schutz für Ihre Gebäudehülle, beispielsweise
Wir beraten Sie gerne für die passende und langlebige Beschichtungslösung für Ihre Anforderungen!
Zurück