Die Verlegung von Profiltafeln muss nach den objektspezifischen Verlegeplänen erfolgen. Änderungen sind nur in Abstimmung mit dem Planverfasser zulässig und schriftlich festzuhalten. Bei hintereinander gereihter Verlegung ist auf eine gradlinige Rippenführung über die gesamte Fläche zu achten, beurteilt aus gebrauchsüblichem Betrachtungsabstand. Die Einteilung der Profiltafeln durch Markierungen auf der Tragkonstruktion hat sich hierfür bewährt.
Ausrichtung und Geometrie
Die Profiltafeln sind lot- und fluchtgerecht sowie parallel bzw. senkrecht zur Tragkonstruktion zu verlegen. Die Profilgeometrie, insbesondere die Baubreite, ist während der Verlegung zu erhalten und sollte etwa alle drei bis vier Baubreiten kontrolliert werden. Die Einbaulage (Positiv/Negativ, A/B-Seite) ist gemäß den firmenspezifischen Bezeichnungen zu berücksichtigen.
Besonderheiten bei Aluminiumprofiltafeln
Bei Aluminiumprofiltafeln ist eine statisch homogen wirkende Fläche zu bilden. An den Längsrändern sind Stützkonstruktionen vorzusehen und kraftschlüssige Verbindungen herzustellen; freie Längsränder sind durch Randprofile auszusteifen. Temperaturbedingte Längenänderungen sind zu berücksichtigen: Bei Wandbekleidungen an Lisenen ist ein Mindestabstand von 5 mm der Profiltafelenden zu anderen Konstruktionsteilen vorzusehen.
Sicherheit
Vor jeder Arbeitsunterbrechung ist jede Profiltafel auf den Auflagern zu befestigen. Auskragende Profiltafeln sind unmittelbar nach dem Verlegen gegen Abheben zu sichern. Die Regeln der DGUV-Information 201-037 ("Montage von Profiltafeln für Dach und Wand") sind einzuhalten.
Für profilspezifische Hinweise zur Längsstoß- und Querstoßausbildung sowie zu Befestigungsabständen und Mindestblechdicken bei Trapezprofilen auf dem Dach siehe Verlegung von Trapezprofilen auf dem Dach.