Klare Kubatur und eine mikrolinierte Fassade prägen den in abgeknickter Form konzipierten Neubau als kompakten, klar ablesbaren Baukörper. Der mittig integrierte Bürotrakt setzt sich durch einen helleren Einschub und großzügiger Verglasung vom Hallenbaukörper ab und gliedert das Ensemble, ohne dessen Zusammenhang aufzulösen.
Auf insgesamt 1.211 m² wurden an der Fassade der Produktionshalle PIR-Sandwichpaneele vom Typ M in vertikaler Ausrichtung verdeckt befestigt verlegt. Alle Kantteile, darunter Tropfblech, Türsturz, Wandhaltewinkel, Sockelblech und Attikaprofil, wurden maßgefertigt im selben Farbton wie die Sandwichelemente in ähnlich RAL 7016 Anthrazitgrau ausgeführt. Durch die verdeckte Befestigung kommt die Fassade ohne sichtbare Befestigungselemente aus, was der mikrolinierten Oberfläche eine ruhige, hochwertige Wirkung verleiht.
Mit 170 mm Paneelstärke erreicht das PIR-Paneel einen U-Wert von 0,13 W/m²K und trägt damit maßgeblich zur energetischen Effizienz des Gebäudes bei. Zugleich erfüllt die Baustoffklasse B-s2, d0 die brandschutztechnischen Anforderungen an Industriebauten dieser Nutzungskategorie. Als Teil der energetischen Gebäudehülle wurde zudem das Dach als mehrschaliger, wärmegedämmter Dachaufbau mit einer Tragschale aus Stahl-Trapezprofilen Typ PT 153-280 Positiv in den Blechdicken 0,88 mm und 1,25 mm realisiert.